Das Ultraschallbördeln, eine Sonderform des Ultraschallnietens, ist immer dann die optimale Alternative, wenn ein Anspritzen von Nietzapfen nicht möglich ist. Auch mit diesem Verfahren lassen sich artfremde Materialien wirtschaftlich mit Kunststoffen verbinden. Die Prozesszeiten sind mit denen des Ultraschallnietens vergleichbar.
Die Formgebung der Sonotrode bestimmt den Schmelzfluss. Dies bedeutet, die Unterseite der Sonotrode wird im Kunststoffteil abgebildet. Da das plastifizierte Material unter dem Druck der Sonotrode erkaltet, ist ein Rückfedern ausgeschlossen. Dieser wichtige Verfahrensvorteil sorgt für eine hohe Qualität des Prozesses. Einen Beitrag zur Ergebnisverbesserung leisten, wie beim Ultraschallnieten, eine hydraulische Dämpfung und elektronische Tiefenabschaltung des Werkzeuges. Dies gewährleistet reproduzierbare Verbindungen.
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16.–20. Oktober 2012
Fakuma
Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung. Messe Friedrichshafen, Deutschland
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