Ultraschalleinbetten steht für einen effizienten Prozess, bei dem ein Metall mit Kunststoff durch Umpressen verbunden beziehungsweise ein Metalleinsatz unter Schwingung in ein Kunststoffbauteil eingepresst wird. So lassen sich beispielsweise Gewindeeinsätze, Metallstifte und ähnliches in Thermoplaste einbetten. Außerdem lassen sich mit diesem Verfahren Thermoplastpaarungen realisieren, bei denen Inserts mit höheren Schmelzpunkten und schlechterer Verformbarkeit als das umgebende Material eingebettet werden.
Kostenvorteile bietet das Ultraschalleinbetten, da der Einbettprozess im Vergleich zu anderen Verfahren, etwa dem Umspritzen von Metallteilen, deutlich weniger Aufwand erfordert. Weiterer Pluspunkt ist die sehr hohe Qualität des Produktes durch die saubere Verarbeitung.
Die vom Generator erzeugte elektronische Schwingung wird durch die Sonotrode in mechanische Schwingung umgewandelt und auf das Metallteil übertragen. Dadurch erwärmt sich dieses und der Kunststoff fließt in den Hinterschnitt des Inserts. Die Wandung wird beim Einbetten plastifiziert, was zu einer hohen Festigkeit führt. Je nach Größe und Form des Inserts lassen sich hohe Torsions-, Dreh- und Auszugsmomente realisieren.
Das Einbetten mit Ultraschall ermöglicht einen automatischen Ablauf im Takt der Spritzgießmaschine.
Beim Ultraschalleinbetten sind die Sonotroden durch den Kontakt von Metall auf Metall einem hohen Verschleiß unterworfen. Um eine lange Standzeit zu erreichen, werden Sonotrodenspitzen mit Hartstoff beschichtet oder aus gehärtetem Stahl hergestellt. Die Form der Sonotrode sollte Rückschwingungen auf den Konverter ausschließen.
News
16.–20. Oktober 2012
Fakuma
Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung. Messe Friedrichshafen, Deutschland
Kontakt
Weber Ultrasonics weld & cut GmbH
Im Hinteracker 7
76307 Karlsbad-Ittersbach
Phone:+49 7248 93 56 47-0
Fax:+49 7248 93 56 47-99
E-Mail:mail@wuwc.de