Bei der Verbindung von Materialien mit unterschiedlichen Schmelzpunkten, beispielsweise nicht-thermoplastische Fasern wie Papier (Wovens), mit einem thermoplastischen Gewebe (Nonwovens) kann das Ultraschalllaminieren Trümpfe ausspielen. Dazu zählt, dass der Fügeprozess ohne Klebstoffe erfolgt und dadurch besonders effizient sowie umweltschonend ist. Im Hygienebereich reduziert dies außerdem das Risiko von Allergien und Hautreizungen erheblich. Weiterer Vorteil der Ultraschalltechnologie ist die reproduzierbare Qualität auf höchstem Niveau.
Beim Ultraschalllaminieren werden in der Regel die Fasern mit dem höheren Schmelzpunkt in die plastifizierte Masse des Materials mit niedrigerem Schmelzpunkt eingebettet bzw. damit verwirkt. Ein so genannter homogener Verbund (Laminieren) liegt beim Verbinden von zwei gleichen Werkstoffen vor.
Anwendungen für derartige Verbundlösungen sind Dachhimmel, Boden- und Türverkleidungen, Sitzbezüge, Dachunterspannbahnen, Filter, Inkontinenzprodukte etc.
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16.–20. Oktober 2012
Fakuma
Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung. Messe Friedrichshafen, Deutschland
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