Das Prägen mit Ultraschall stellt eine effiziente Alternative zu mechanischen Verfahren dar. Prägen lassen sich Materialien wie Kunstleder, textile Gewebe aus Kunstfasern, Vliese und thermoplastische Folien. Das Verfahren kommt daher vor allem in der Textilindustrie zum Anbringen von Logos und Schriften auf Kleidung und textilen Erzeugnissen zum Einsatz. Ein anderer großer Anwendungsbereich ist die Automobilindustrie, hier geht es insbesondere um das Prägen von Kunstledern im Fahrzeuginnenraum.
Der Prägeprozess, bei dem der Amboss als Stempel dient, läuft wie folgt ab: Die Sonotrode drückt das durch den Ultraschall erwärmte Material auf den Stempel. Dadurch findet in der Oberfläche eine Umformung statt. Das Material kühlt wieder ab, danach ist die Prägung abgeschlossen.
Ultraschallprägen ist ein materialschonendes Verfahren. Denn die Belastung bei der Erwärmung des Materials durch Ultraschallschwingung ist deutlich geringer als der erforderliche Kraftaufwand bei mechanischen Verfahren. Außerdem überzeugt diese Prägemethode durch die einfache Technik und kurze Bearbeitungszeiten.
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16.–20. Oktober 2012
Fakuma
Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung. Messe Friedrichshafen, Deutschland
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